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   Keine Schneeflocke in der Lawine wird sich je verantwortlich fühlen. - Stanislaw Jerzy Lec

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Im Gespräch mit dem BIZ-Generalsekretär Peter Dittus (Videobericht)

Am Donnerstag dem 10. November, fand ein Treffen mit Diskussion zwischen einem Vertreter der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und der Occupy-Bewegung, Aktivisten von WeAreChange und anderen Interessierten statt. Dem Generalsekretär der BIZ, Peter Dittus sassen ungefähr 50 Personen gegenüber, die ihm Fragen stellten und Antworten verlangten.

Gleich zu Beginn weg wurde gefragt, wieso die Zentralbanken in privatem Eigentum Geld schöpfen können und darauf Schulden mit Zins verlangen. Viele Anwesende haben die Grundproblematik verstanden und wollten sich nicht in Nebengeplänkel verstricken über Investmentbanken und die Wiedereinführung der Bankentrennung (Glass Steagall Act) oder die Eigenkapitaldeckung.

Das System als solches müsse geändert werden, so lautete die mehrfach geäusserte Forderung. Die Banken müssten verstaatlicht, der Einfluss der Politik wieder gestärkt werden. «Sie reden», so der Vorwurf eines Diskussionsteilnehmers, «nur von den Symptomen, nicht von den Ursachen». Ein anderer wollte wissen, weshalb das Zinssystem als solches nicht angegriffen werde. Solange die Banken durch Kreditvergaben Geld schöpfen würden, solange gehe deren Abzockerei weiter. «Es ist ein System, das auf Betrug basiert», schloss er.

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Occupy-Bewegung: Eine kritische Analyse des Sozialismus

Occupy SozialismusDie kritische Auseinandersetzung mit dem politisch linksgerichteten Spektrum ist bisher seitens WeAreChange versäumt worden, zu sehr wurden die polarisierenden Vertreter der Schweizerischen Volkspartei (SVP) ins Fadenkreuz genommen. Durch die weltumspannende Protestbewegung «Occupy Wall Street» gegen das Geldwesen und die Auswüchse des Finanzsystems, wurden diverse Parteien und Gewerkschaften hellhörig und bekundeten ihre Solidarität mit den Aktivisten und ihren Anliegen. Die Überzeugungen der sozialistisch motivierten Aktivisten der Occupy-Bewegung und deren Forderungen (z.B. die Verstaatlichung der Banken, Überwindung des Kapitalismus oder die Finanztransaktionssteuer) werden nun in diesem Artikel kritisch beleuchtet.

Es ist ganz wichtig, dass wir über die verborgenen Gefahren bescheid wissen und diese Systeme als ausbeuterisch und scheinheilig enttarnen. Ansonsten werden wir immer wieder darauf hereinfallen. Ich habe hier die wichtigsten Ideologien herausgenommen und will im ersten Schritt die Begriffe erklären, um im zweiten Schritt zu prüfen, wie sozial und gemeinschaftsdienlich diese Systemformen wirklich sind.

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«Weltpremiere»: Der Zürcher Bankenverband lädt Kritiker des Finanzsystems ein

Limmattaler Zeitung | Als «Weltpremiere» hatte Hans-Peter Portmann, Bankdirektor bei der LTG, FDP-Kantonsrat und Präsidiumsmitglied des Zürcher Bankenverbandes, das Treffen angekündigt.

Beteiligte und Sympathisanten der Protestbewegung Occupy Paradeplatz, die von der weltweiten Bewegung Occupy Wall Street inspiriert ist, diskutierten mit Vertretern des Zürcher Bankenverbandes. Die Diskussion war hitzig und, wie einer der Paradeplatz-Besetzer am Schluss meinte, «hoffentlich erst der Auftakt zu weiteren Gesprächen».

Dialog unter schwierigen Umständen

Das Treffen kam unter schwierigen Umständen zustande: Aktivisten hatten Portmann aufgefordert, sich der Diskussion auf dem von ihnen besetzten Lindenhof im Rahmen einer Vollversammlung zu stellen. Portmann verweigerte dies, da er nicht in einem «rechtsfreien Raum» diskutieren wollte. Er lud auf neutralen Grund, in einen Raum der Zürcher Kirchgemeinde St.Peter. Die Occupy-Paradeplatz-Aktivisten weigerten sich jedoch, mit einer offiziellen Delegation dort zu erscheinen. «Es ist einzelnen Personen nicht möglich, die Bewegung zu vertreten», erklärten sie.

Dennoch erschienen zahlreiche Aktivisten im Kirchgemeindesaal. «Sie wollten mir verbieten, hierher zu kommen. Das ist der erste Schritt zur Demokratur», meinte einer von ihnen. Auf dem Podium diskutierten neben Portmann Bankenverbands-Sekretär Dieter Sigrist mit Alma Redzic, Kantonsrätin der Jungen Grünen, und Bea Gyr,
Sympathisantin der Paradeplatz-Besetzer.

Teil 1 


Teil 2

Die Aufnahmen wurden uns auf JLIB_HTML_CLOAKING zugespielt. Da die Berichterstattungen der Leitmedien gewisse wichtige Inhalte weggelassen haben, wird die Debatte hier ungeschnitten zur Verfügung gestellt.

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«Occupy Bern Bundesplatz»: Menschen retten - nicht Banken

Occupy BernAm Dienstag 18.10.2011 wurde in Bern eine Vollversammlung der Initianten abgehalten. Es trafen sich Kritiker des Finanzsystems aus verschiedenen Hintergründen. Wie bereits beim «Occupy Paradeplatz» in Zürich, hofft man trotz unterschiedlicher Gesinnung auf eine gute Zusammenarbeit. Die anwesenden Initianten für die «Occupy»-Aktion auf dem Bundesplatz haben sich darauf geeinigt, dass auf Logos und Symbole verzichtet wird und Peacekeeper zur guten Laune und einem friedlichen Ablauf ihren wichtigen Beitrag leisten.

Die Stadt Bern bzw. die Polizei toleriert uns vom 14.00 bis 18.00 Uhr auf dem Bundesplatz. Die Absicht, eine geplante Besammlung um 11.00 Uhr auf dem Bahnhofplatz auszurufen, ist leider wegen Verkehr, Sicherheit etc. nicht möglich. Sonntag ist tabu, da nationale Wahlen stattfinden. Die Polizei wird bestimmt anwesend sein, oder den Anlass zumindest beobachten. Wenn alles wie geplant vonstatten geht, ist die Stadt für weitere Gespräche und allfällige Aktionen offen. Ein Zeltlager wird zur Zeit nirgendwo toleriert. 

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