09252016So

   Mit den Gesetzen ist es wie mit den Würstchen. Es ist besser, wenn man nicht sieht, wie sie gemacht werden. - Otto von Bismarck

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Hochsensible Menschen und ihr wundervolles Gehirn

gedankenwelt.de  |  Manchmal ist es nicht einfach, sich in diese Welt der Reizüberflutung, des Lärms, des Egoismus und der versteckten Absichten einzufügen. Hochsensible Menschen sind wegen ihrer Sinne sehr anfällig, aber gleichzeitig auch privilegiert, denn sie fühlen, was Andere nicht wahrnehmen können. Sie nehmen die Welt auf eine so intensive Weise war, dass sie für sie wie ein Fächer der Realitäten erscheint, die Anderen entgehen.

Wie kommt es dazu, dass hochsensible Menschen so sind? Liegt es in ihren Genen? Wieso leiden sie mehr als Andere? Wieso ist die Liebe in ihren Beziehungen genau so intensiv wie leidvoll? Wieso genießen sie so sehr die Einsamkeit und empfinden gleichzeitig ein tiefes Unverständnis, seitdem sie Kinder sind?
...
Hochsensible Menschen besitzen einen feineren Wesenszug, eine Art zu fühlen und die Welt über ein scharfsinnigeres neurosensorisches System wahrzunehmen. Das Besondere ist nicht was sie haben, sondern WAS SIE SIND. Sie sollten lernen, mit dem Herz und dieser wundervollen Gabe zu leben, denn das Leid ist kein Zwang, sondern eine Entscheidung, die es sich nicht lohnt, zu treffen.

kompletter Artikel auf gedankenwelt.de

http://www.youtube.com/watch?v=XQn2azbcO6w

http://www.youtube.com/watch?v=ToYGNPdYAkY

empathie

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Ex-CIA-Agent Robert Baer: “Sie gaben uns Millionen, um Jugoslawien zu zerstückeln”

Die Propagandaschau  |  Es braucht nicht viel Fantasie, Baers Erklärungen dazu, was in Jugoslawien tatsächlich ablief, auf die Ukraine und andere Länder zu übertragen, in denen die USA “Regimechange” betreiben. Welche “Journalisten” heute auf der Lohnliste der CIA stehen, kann man dagegen nur mutmaßen.
...
"Unser Hauptquartier hat uns belogen. Unsere Mission war es, Alarm- und Panik unter den Politikern in Bosnien zu verbreiten, einfach denen in den Kopf die Idee pflanzen, dass Serben angreifen würden."

>Anhebung der Hysterie, wenn es die Gruppe eindeutig nicht gäbe? Wie und wo sollte die Mission dann enden ?

Baer: "Für mich endete die nach zwei Wochen, da landete ich einem neuen Job in Slowenien. Die Operation dauerte einen Monat und hatte den Namen “Istina” d.h. “Wahrheit” obwohl es alles andere war!"

> Warum sind Sie nach Slowenien gereist?

Baer: "Ich erhielt Anweisungen, Slowenien bereit zu machen, die Unabhängigkeit zu erklären. Man hatte uns viel Geld gegeben, ein paar Millionen Dollar, um verschiedene NGOs, Oppositionsparteien und verschiedene Politiker zu finanzieren, die Hass entzünden."

> Hatten Sie eine Meinung über die CIA-Propaganda und was hatten Ihre Kollegen gedacht?

Baer: "Natürlich stellt niemand in einer CIA-Mission offene Fragen, vor allem, wenn wir alle nervös und anfällig für Paranoia waren! Viele CIA-Agenten und hohe Offiziere verschwanden einfach, weil sie sich weigerten, Propaganda gegen Serben in Jugoslawien durchzuführen. Persönlich war ich von der Dosis der Lügen schockiert, was da aus unseren Agenturen kam und Politiker fütterte! Viele CIA-Agenten wurden auch auf diese Propaganda eingestellt, ohne zu wissen, was sie tun. Jeder wusste, dass sei nur ein Bruchteil der Geschichte, und
nur der, der die ganze Geschichte kannte, konnte den Hintergrund sehen."

> So gab es nur Propaganda gegen die Serben?

Baer: "Ja und Nein. Das Ziel der Propaganda war, die Republiken teilen, so dass sie aus dem Mutterland Jugoslawien brechen würden. Wir mussten einen Sündenbock finden, der für alles verantwortlich gemacht werden würde. Jemand, der für den Krieg und Gewalt verantwortlich sei. Serbien wurde ausgewählt, weil sie in gewisser Weise der Nachfolger
Jugoslawiens waren."

> Können Sie die Politiker im ehemaligen Jugoslawien nennen, die von der CIA bezahlt wurden?

Baer: "Ja, obwohl es etwas heikel ist > Stipe Mesic, Franjo Tudjman, Alija Izetbegovic, viele Berater und Mitglieder der Regierung Jugoslawiens wurden bezahlt, auch waren es serbische Generäle, Journalisten und sogar einige Militäreinheiten. Radovan Karadzic wurde für eine Weile bezahlt, aber diese Hilfe wurde dann gestoppt, als er merkte, er würde getötet und wegen Kriegsverbrechen in Bosnien dann später von der amerikanischen Regierung gerichtet."

> Sie erwähnten, dass die Medien kontrolliert und finanziert werden, wie genau das passiert?

Baer: "Dies ist bereits bekannt , es waren einige CIA-Agenten für das Schreiben der offiziellen Erklärungen verantwortlich, dass haben dann die Sprecher in den Nachrichten abgelesen. Natürlich sind die Nachrichten-Moderatoren blind für das, bekamen die Nachrichten von ihrem Chef, und es war jemand von unseren Männern. Jeder hatte die gleiche Mission: zu Hass, Nationalismus und die Unterschiede zwischen den Menschen durch das Fernsehen aufzustacheln."

> Wir alle wissen, von Srebrenica, können Sie mehr dazu sagen?

Baer: "Ja! Im Jahr 1992 war ich wieder in Bosnien, aber dieses Mal wollten wir eigentlich militärische Einheiten trainieren, um Bosnien, einen neuen Staat, der gerade die Unabhängigkeit erklärt hatte, zu vertreten. Srebrenica ist eine übertriebene Geschichte und leider wurden viele Menschen manipuliert. Die Zahl der Opfer ist die gleiche wie die Anzahl der Serben und anderer Getöteten, Srebrenica war politisches Marketing. Mein Chef, der früher US-Senator war, betonte immer wieder, dass es bald eine Art von Betrug in Bosnien geben würde. Einen Monat vor dem angeblichen Völkermord in Srebrenica, sagte er mir, dass die Stadt Schlagzeilen auf der ganzen Welt machen würde. Als ich fragte, warum, sagte er, du wirst es sehen. Die neue bosnische Armee hatte den Auftrag, Häuser und Zivilisten anzugreifen. Das waren natürlich Einwohner von Srebrenica. Im selben Moment, griffen Serben von der anderen Seite an. Wahrscheinlich hatte jemand gezahlt, um sie dazu zu bewegen!"

> Und wer hat nun den Völkermord in Srebrenica gemacht?

Baer: "Für Srebrenica sollten Bosnier, Serben + Amerikaner verantwortlich gemacht werden – das sind wir! Aber in der Tat wurde das alles auf die Serben als Verantwortliche abgeschoben. Leider sind viele der Opfer Muslime, Serben und andere Nationalitäten. Vor ein paar Jahren sagte ein Freund von mir, ein ehemaliger CIA-Agent und jetzt beim IWF, dass Srebrenica das Produkt der Vereinbarung zwischen der US-Regierung und den Politiker in Bosnien sei. Die Stadt Srebrenica wurde geopfert, um ein Motiv zu haben, um die Serben für ihre angeblichen Verbrechen von Amerika aus anzugreifen."

> Letztlich, warum brach Jugoslawien zusammen und warum hat Ihre Regierung das getan?

Baer: "Es ist alles sehr klar, jetzt sind die Menschen, die den Krieg angestiftet und diktiert hatten, die Besitzer der Unternehmen, die verschiedene mineralischen Ressourcen nutzen und dergleichen! Und die Produkte gehen nach Deutschland und Amerika … sie sind die Gewinner! Sie hatten zu gegebener Zeit aufgekauft, das ist die ganze Geschichte mit dem gesamten Balkan!"

> Du warst noch nie im Kosovo als CIA-Agent, aber wussten Sie dass die dort keinen Druck aus Amerika fühlen?

Baer: "Natürlich! Kosovo wurde aus zwei Gründen gemacht: 1. Wegen der mineralischen und natürlichen Ressourcen! und 2. ist Kosovo ein Militärstützpunkt der NATO! Im Herzen Europas ist ihre größte Militärbasis.

weiterlesen auf Die Propagandaschau

http://www.youtube.com/watch?v=MYcRjHX50og

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Das Weiße Haus verursacht Flüchtlingsströme

misesde.org  |  2.12.2015 – von Ron Paul. In der vergangenen Woche musste Präsident Obama mit seinem Plan, 10.000 syrische Flüchtlinge in die USA umzusiedeln, einen Rückschlag im Repräsentantenhaus hinnehmen. In einer Abstimmung wurde entschieden, das FBI solle jeden syrischen Antragsteller genau überprüfen und dabei garantieren, dass keiner von ihnen eine Bedrohung für die USA darstelle. In der Praxis wird das Vorhaben also scheitern.

Die Entscheidung des Repräsentantenhauses wurde von den Anschlägen in Paris, bei denen über 120 Menschen den Tod fanden und zu denen sich der IS bekannte, beeinflusst. In Anbetracht des andauernden US-Bombardements gegen den IS in Syrien und Irak herrscht große Sorge, dass sich innerhalb der 10.000 auch welche befinden, die uns schaden möchten. Obwohl es anscheinend so aussieht, als seien die Attentäter in Paris allesamt EU-Bürger gewesen, zeigen Umfrageergebnisse in den USA, dass die Opposition gegen die Aufnahme syrischer Flüchtlinge auf einem Rekordhoch ist.

Ich stimme zu, dass wir sehr vorsichtig damit sein müssen, wer die Vereinigten Staaten betreten darf, aber ich stimme aus einem ganz anderen Grund gegen den Plan des Präsidenten. Ich denke, es ist ein Zeichen von Washingtons moralischem und intellektuellem Bankrott, dass US-amerikanische Bürger dazu gezwungen werden, für diejenigen zu bezahlen, die vor der Außenpolitik Washingtons flüchten.

Seit zehn Jahren plant und versucht die US-Regierung, einen Regimewechsel in Syrien herbeizuführen. Genau das hat das Chaos in Syrien, sowie den Aufstieg des IS und von Al-Qaida erst verursacht. Nach einem Jahrzehnt voller Maßnahmen der Destabilisierung wird uns jetzt gesagt, dass Syrien vollständig destabilisiert ist und dass wir daher Tausende Syrer aufnehmen müssen, die vor der von Washington verursachten Destabilisierung flüchten.

Gab es jemals eine noch törichtere und fehlgerichtetere Außenpolitik?

Das amerikanische Volk wurde dazu gezwungen, unzählige Millionen für Maßnahmen der CIA und des Pentagon zur Untergrabung und Stürzung der syrischen Regierung zu bezahlen – und jetzt sollen wir weitere Millionen für die sozialstaatliche Versorgung der Flüchtlinge zahlen, die Obama erst zu Flüchtlingen gemacht hat.

Wer sollte für die Millionen Menschen bezahlen, die vor dem von Washington verursachten Chaos fliehen? Wie wäre es mit dem militärisch-industriellen Komplex, der mit dem Mordgeschäft ein Mordsgeschäft macht? Wie wäre es mit den neokonservativen Beltway-Denkfabriken, die Kriegspropaganda betreiben und hierfür gigantische Zuschüsse von Rüstungskonzernen erhalten? Wie wäre es mit den Sicherheitsberatern von Präsident Obama, die ihn von einem Regimewechsel-Desaster ins nächste zerren? Wie wäre es mit Hillary Clinton, die den genialen Einfall hatte, „Assad muss gehen“? Wie wäre es mit Präsident Obama selbst – ein Präsident, der gewählt wurde, damit die Kriege aufhören, der aber stattdessen mehr Kriege als sein Vorgänger anzettelt?

Es ist an der Zeit, dass die Verursacher der Kriege für die Folgen bezahlen. Vielleicht wäre es dann vorbei mit der interventionistischen Außenpolitik, die unsere finanzielle und nationale Sicherheit zerstört.

Falls Obama syrische Flüchtlinge aufnehmen möchte: Im Weißen Haus sind vermutlich viele Zimmer frei.

http://www.youtube.com/watch?v=KtnW0JA5aps

http://www.youtube.com/watch?v=ozD_cuZbb3c

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Wenn Terrorübungen zur Realität werden – Eine kleine Auswahl

konjunktion.info  |  13. November 2015 – Mehrfachanschläge in Paris, Frankreich  |  Nach dem Anschlag auf die Redaktionsräume von Charlie Hebdo (damals starben 16 Menschen) müssen die Pariser Notärzte und Krankenwagenteams an regelmäßigen Übungen teilnehmen, um Abläufe usw. bei einem möglichen Attentat zu trainieren. Eine solche Übung fand auch am Freitag, den 13. November 2015 statt – dem Tag der Pariser Attentate. Die an diesem Tag durchgeführte Übung war die Erschießung mehrer Menschen durch Attentäter. Dies berichtete Dr. Mathieu Raux, Chef der Notaufnahme am Krankenhaus Pitié-Salpêtrière in Paris.

weiterlesen auf konjunktion.info

http://www.youtube.com/watch?v=85z1h_nEpMc

paris_questions

 

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Flüchtlinge: Was "besorgte Bürger" sagen wollen

spiegel.de  |  Was treibt "besorgte Bürger" um, die an Stammtischen und in sozialen Medien über die Flüchtlingskrise reden? Ihre Argumentation ist widersprüchlich - weil sie sich nicht trauen zu sagen, was ihnen wirklich Angst macht. Furcht kann die Sinne schärfen. Wer ohne Furcht durch die Welt geht, sieht, hört, riecht vielleicht eine Gefahr nicht. Ein gewisses Maß an Furcht lässt uns in bedrohlichen Situationen achtsam sein. Übersteigerte Angst aber vernebelt den Blick und kann zu Argumentationsschwierigkeiten führen.

Die "besorgten Bürger", die sich in Internetforen, an Stammtischen, in den sozialen Medien und in Leserbriefen äußern, führen das vor Augen.

Sie schreiben über Flüchtlinge: "Es kommen NUR junge Männer! Alleine! Wo sind die Frauen und Kinder, die Alten und Gebrechlichen? Wie kann man nur so egoistisch sein und die ALLEIN zurücklassen, wo doch angeblich Krieg herrschen soll in ihrer Heimat?" Sie schreiben aber auch: "Wenn wir diese Muselmanen ins Land lassen, erleben wir eine Invasion von Großfamilien! Sechs Kinder sind bei denen nicht ungewöhnlich! Es sind viel zu viele, die kommen!" Deshalb: "Kein Familiennachzug!"

Sie fordern, dass die Flüchtlinge "endlich Deutsch lernen", "sich integrieren" und "unsere Leitkultur akzeptieren und sich daran orientieren". Dann wieder fragen sie in ihren Zuschriften und Kommentaren: "Warum lernen die Deutsch? Die sollen doch gar nicht hierbleiben, sondern wieder zurück nach Hause, sobald es da wieder friedlich ist!" und wünschen sich, "dass diese kulturell Fremden höchstens ein Jahr in Deutschland bleiben dürfen und dann ruckizucki abgeschoben werden".

Manche verlangen, "die sollen sich in unsere Gesellschaft einfügen und nicht in ihren Parallelwelten leben, sonst hätten sie auch gleich zu Hause bleiben können". Im selben Moment ist ihnen auch wieder nicht recht, dass "sie uns unsere Frauen wegnehmen". "DIE WOLLEN UNSERE TÖCHTER! DAS MÜSSEN WIR VERHINDERN!"

Wenn Migranten staatliche Leistungen erhalten, die ihnen ein menschenwürdiges Leben in Deutschland ermöglichen sollen, "liegen sie uns monate-, manchmal jahrelang auf der Tasche" und sind "Sozialschmarotzer". Bemühen sie sich um Jobs, heißt es: "Die nehmen uns unsere Arbeitsplätze weg! Wir haben schon genug Arbeitslose in Deutschland, zuerst müssen wir DIE in Lohn und Brot bringen!"

Einerseits sollen Flüchtlinge "gefälligst in sicheren Drittstaaten bleiben! Warum kommen die nach Deutschland, wenn sie genauso gut in Griechenland oder Italien leben können?!" Andererseits wollen manche von "Luxusasylanten" erfahren haben, "die sich ein teures Flugticket besorgen, damit sie über ein sicheres Land einreisen und damit unser großzügiges Asylrecht missbrauchen. Wie kann das sein? Warum haben die so viel Geld? Wie können sie sich einen Flug, womöglich Businessclass, leisten?"

Alles taugt zum vermeintlichen Argument gegen Flüchtlinge - und das Gegenteil davon ebenso. Die Rechtfertigungen für die ablehnende Haltung sind ähnlich verquer wie das deutsche Asylrecht, das im Grundgesetz als Grundrecht verankert ist, aber im nächsten Absatz faktisch wieder aufgehoben wird.

Wer die Ängste nicht teilt, jedenfalls nicht in diesem Ausmaß, das widersprüchliches Gerede zur Folge hat, ist in ihren Augen ein "Gutmensch", "linker Träumer", "Kanakenliebhaber" oder ein "Ausländerfreund, den man am besten gleich mit abschieben" sollte.

Dabei müssten diese Leute sich gar nicht in all diese Widersprüche verstricken. Sie müssten nur sagen, was sie wirklich denken, nämlich: Wir wollen keine Flüchtlinge, wir wollen nichts von unserem Wohlstand abgeben, wir haben kein Interesse an dem Rest der Welt, Hauptsache, uns geht es gut, und wenn jemand zu uns kommt, soll er genauso sein wie wir! Aber am besten kommt niemand zu uns! Und vergesst Nächstenliebe. Wir singen an Weihnachten zwar "Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all", aber in Wahrheit sollen die uns bloß vom Leib bleiben.

Das wäre wenigstens ehrlich.

http://www.youtube.com/watch?v=4Yj-wgg-nRk

banksy

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antikrieg.com  |  ... Dieser künstlich aufgebauschte Konflikt ist nichts anderes als ein für die Massen inszeniertes Spektakel. Sein Ziel ist es, die Mehrheit der Bevölkerung von den wahren Problemen, die sich hinter den Flüchtlingsströmen verbergen, abzulenken. Bei diesen handelt es sich um die deutsche Waffenexportpolitik (Deutschland ist nach den USA, Russland und China der viertgrößte Rüstungslieferant der Welt), die Beteiligung der Bundesregierung an der Förderung militärischer Konflikte und der bevorstehende Einbruch der deutschen Exportwirtschaft im Zuge der weltweiten Rezession.

Deutschland hat selbst zur Entstehung der Konfliktherde beigetragen

Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stammten die meisten Asylsuchenden auf deutschem Boden im September 2015 aus Syrien, gefolgt von Albanien, Kosovo, Afghanistan, Irak, Serbien und Jemen. Ein flüchtiger Blick auf die Geschichte dieser Länder zeigt: Kosovo, Albanien und Serbien haben sich bis heute nicht von den Folgen des Jugoslawienkrieges erholt, Afghanistan, Irak, Syrien und Jemen leiden seit Jahren unter den Folgen der vor allem von den USA betriebenen und von ihren Verbündeten unterstützten Politik der regionalen Destabilisierung.

In den meisten dieser Krisenregionen hat auch Deutschland eine wichtige Rolle gespielt – entweder als direkt am Krieg beteiligtes Land, durch die Stationierung von Truppen oder als Waffenlieferant. Im Jugoslawienkrieg hat die damalige rot-grüne Regierung durch den ersten Kriegseinsatz der Bundeswehr mit dazu beigetragen, die schlimmsten Verwüstungen auf europäischem Boden seit dem Zweiten Weltkrieg anzurichten. In Afghanistan stellt Deutschland seit Jahren nach den USA und Großbritannien das drittgrößte Truppenkontingent. In Jemen, in dem die Zivilbevölkerung seit Monaten unter dem Bombenterror Saudi-Arabiens leidet, kommen auch deutsche Waffen zum Einsatz.

Das heißt: Die deutsche Regierung hat selbst aktiv zur Entstehung genau der Konflikte beigetragen, die jetzt dazu führen, dass hunderttausende verzweifelter Menschen ins Land strömen. Um jede Diskussion über die eigene Mitverantwortung an diesen Krisen bereits im Keim zu ersticken, überschlagen sich Politiker und große Teile der Medien gegenwärtig darin, die öffentliche Debatte auf parteipolitisch motivierte taktische Differenzen bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme zu richten

weiterlesen auf antikrieg.com

http://www.youtube.com/watch?v=JXZqf-XmvLM

fluechtling_boomerang

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